In zwei Monaten steht die Bundestagswahl an, und wir wollen hier im Blog einen freundlichen Blick auf die Wahlprogramme der Parteien werfen, die derzeit im Bundestag vertreten sind. Heute schauen wir uns die steuerlichen Aspekte des Programms der Partei „Die Linke“ an, das sich durch klare und konkrete Maßnahmen auszeichnet.
Die Linke hat ihre Überschrift für den Wahlkampf bereits gewählt: „Zeit zu handeln: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit!“ Eine ambitionierte Vision, die sie bereits in der Einleitung ihres Programms näher erläutern. Die Partei setzt auf soziale Sicherheit durch folgende Maßnahmen:
Die Partei will auch einen Beitrag von Immobilienbesitzern leisten lassen, unter anderem durch eine Bodenwertzuwachssteuer und die Besteuerung von Immobilienverkäufen nach zehn Jahren. Gleichzeitig sollen die Strompreise gesenkt werden, indem der Staat die Förderung erneuerbarer Energien finanziert.
Ein wichtiger Punkt im Programm ist die Umverteilung von Vermögen:
Die Einkommensteuer soll gerechter gestaltet werden:
Darüber hinaus enthält das Programm noch viele weitere interessante Vorschläge, wie die Erhöhung der Unternehmenssteuern, eine gerechte Besteuerung internationaler Konzerne, eine Finanztransaktionssteuer und die Bekämpfung von Steuerhinterziehung. Die Partei plant auch Einsparungen bei Militärausgaben und den Abbau von klimaschädlichen Subventionen.
Abschließend lässt sich sagen: Das Programm der Linken verfolgt das Ziel, durch Steuerpolitik eine Umverteilung von Vermögen zu erreichen und soziale Sicherheit zu fördern. Allerdings werden auch kritische Stimmen laut, die befürchten, dass die geplanten Maßnahmen nicht maßvoll genug sind und zu einer Abwanderung von Wohlhabenden und Unternehmen führen könnten. Eine Koalition mit der Linken könnte daher für andere Parteien in Frage gestellt werden.
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